Töpferei

Externe Aktivität

Beim Töpfern wächst mit jeder Berührung mehr als ein Gefäss – es entstehen Ruhe, Struktur und Kreativität.

Hände formen eine Tonvase auf einer Töpferscheibe

Töpfern ist auch für Menschen mit Autismus und NDD wertvoll, da es einen strukturierten, greifbaren und reizarmen Rahmen bietet. Das manuelle Arbeiten mit Ton fördert die Selbstregulation, den nonverbalen Ausdruck und die Feinmotorik.

  • Sensorische Regulierung: Die taktile Erfahrung – das Fühlen der Konsistenz, Temperatur und Feuchtigkeit des Tons – wirkt auf viele autistische Menschen sehr beruhigend und hilft dabei, Reize besser zu verarbeiten.
  • Struktur und Vorhersehbarkeit: Das Töpfern folgt klaren, logischen Schritten (Kneten, Formen, Trocknen, Brennen, Glasieren). Diese Struktur und die sichtbare, kontrollierbare Veränderung des Materials vermitteln Sicherheit.
  • Nonverbale Kommunikation: Oft ist es leichter, Gefühle, Frustrationen oder innere Bilder in eine Form zu kneten, anstatt sie in Worte fassen zu müssen.
  • Fokus und Stressabbau: Der meditative Rhythmus des Formens lenkt die Aufmerksamkeit von äusseren Stressoren oder Ängsten ab.
  • Stärkung des Selbstbewusstseins: Das Endergebnis ist ein greifbares, bleibendes Produkt – etwas Schönes und Nützliches mit den eigenen Händen erschaffen zu haben, erzeugt grosse Erfolgserlebnisse.

Möglicher Anbieter: les céramiques de monica, Impasse du Raffort 9, 1695 Rueyres-Saint-Laurent.