Reiten

Externe Aktivität

Das Zusammenspiel von Mensch und Pferd schafft nicht nur Bewegung, sondern auch Ruhe, Verbindung und Selbstvertrauen.

Kind reitet auf einem weissen Pferd über eine grüne Wiese

Reiten in der Natur und gemeinsame Spaziergänge mit dem Pferd bieten Menschen mit Autismus und NDD einen stressfreien Raum ohne therapeutischen Leistungsdruck. Das Naturerlebnis in Kombination mit der Bewegung des Tieres wirkt beruhigend, reguliert Reize und fördert die physische wie psychische Gesundheit auf ganz natürliche Weise.

Die Vorteile beim Reiten im Gelände und bei Spaziergängen

  • Reizreduktion: Die Natur bietet eine ruhige, vorhersehbare Geräuschkulisse ohne den stressigen Lärm, das künstliche Licht oder das Gedränge des Alltags.
  • Filterung von Sinneseindrücken: Vögel, Wind und Blätterrauschen lenken die Aufmerksamkeit sanft um und helfen, das Nervensystem bei einer Reizüberflutung herunterzufahren.
  • Erden im Hier und Jetzt: Der direkte Kontakt mit dem Fell des Pferdes, der Geruch des Waldes und der Boden unter den Füssen (beim Führen) wirken stark erdend.
  • Freiheit ohne Bewertung: Pferde stellen keine Erwartungen, fordern keinen Augenkontakt und bewerten das Verhalten des Menschen nicht. Das schafft tiefe emotionale Sicherheit.
  • Glücksgefühle: Die Bewegung an der frischen Luft baut nachweislich das Stresshormon Cortisol ab und schüttet gleichzeitig Endorphine aus.
  • Körperliche Balance: Das Reiten über unebenen Waldboden, Hügel oder Kurven fordert und stärkt das Gleichgewicht und die Tiefenmuskulatur ganz spielerisch.
  • Rhythmus und Ruhe: Der gleichmässige, wiegende Schritt des Pferdes überträgt sich direkt auf den Reiter, lockert Muskelverspannungen und beruhigt den Herzschlag.

Möglicher Anbieter: Ferme équestre de la Perraire – Au cœur de la Broye, La passion du cheval.