Neurofeedback
Das Gehirn im Spiegel
Selbstregulation stärken – Reizüberflutung reduzieren
Neurofeedback ist ein modernes, computergestütztes Training, bei dem das Gehirn lernt, sich besser selbst zu regulieren. Was in der Therapie von Autismus und NDD bahnbrechende Erfolge erzielt, wird längst auch von Spitzensportlern, Piloten und Top-Managern genutzt, um unter Stress fokussiert und gelassen zu bleiben (Peak Performance).
Ein grosser Vorteil in der Praxis: Die Kinder lieben es meist, da sie während des Trainings oft ihren Lieblingsfilm schauen dürfen und sich danach „aufgeräumter“ im Kopf fühlen.
Wie funktioniert es?
Das Training ist vollkommen schmerzfrei und nicht-invasiv. Sensoren auf der Kopfhaut messen die Gehirnaktivität und spiegeln diese in Echtzeit auf einen Monitor. Das Gehirn sieht sich quasi selbst bei der Arbeit zu und lernt durch dieses direkte Feedback, in einen stabilen und effizienten Zustand zu wechseln.
Empfohlene Wege zum Erfolg
Die Othmer-Methode (ILF): Tiefenentspannung ohne Anstrengung
Dies ist unsere bevorzugte Methode für Autismus und Entwicklungsverzögerungen. Der grosse Vorteil: Der Betroffene muss nichts aktiv beitragen oder verstehen. Das Gehirn lernt unbewusst, während man einen Film schaut oder Musik hört. Es ist besonders sanft und effektiv bei der Reduktion von Reizüberflutung, Schlafstörungen und emotionalen Ausbrüchen.
SCP-Training (aktives Training für den Fokus)
Nebst der ILF-Methode ist bei ADS/ADHS oder kognitiv fitteren Betroffenen auch das SCP-Training empfehlenswert. Hier ist eine aktive Mitarbeit erforderlich! Man lernt bewusst, seine Gehirnzustände zu steuern, was die Impulskontrolle und die Aufmerksamkeitssteuerung nachhaltig stärkt.
Was bewirkt Neurofeedback bei Autismus und NDD?
- Förderung von Sprache und Kommunikation: Durch die Beruhigung des Nervensystems wird das Gehirn aufnahmefähiger. Viele Eltern berichten von deutlichen Fortschritten im Sprachverständnis und in der aktiven Sprachanbahnung.
- Beruhigung des Nervensystems: Reduktion von Ängsten, Stress und innerer Unruhe.
- Reizfilterung: Das Gehirn lernt, unwichtige Reize besser auszublenden.
- Besserer Schlaf und emotionale Stabilität: Erleichtert das Einschalten des „Ruhemodus“ und macht Reaktionen auf Veränderungen flexibler.
Ausblick: Demnächst wird es möglich sein, dank einer spezialisierten Weiterbildung des Stiftungsgründers, eine Probesitzung durchzuführen, um die Methode persönlich kennenzulernen.